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Anlagenmanagement

Systematisches Anlagenmanagement erhöht den Komfort für die Gebäudenutzer und verlängert die Anlagenlebensdauer. Verknüpft man Anlagenmanagement zusätzlich mit einer vorausschauenden Gebäuderegelung auf Basis von Wetterprognose- und Belegungsdaten, kann der Energieverbrauch durch smart services auf ein für das Gebäude notwendige Minimum reduziert werden.

Im Servicelevel 1 – Anlagenmonitoring – werden Datenpunkte aus den verschiedenen Anlagen im Gebäude oder von Hilfsprozessen einer Produktion erfasst, von FE gespeichert und in einem Kundenportal visuell aufbereitet.
Beispiele hierfür sind Temperaturverläufe beispielsweise von Lüftungsanlagen, Heizungsanlagen oder Kälteanlagen usw., aber auch Sollwerte und Zeitprogramme.

Im Servicelevel 2 – Anlagencontrolling und Komfortverbesserung – werden die im Servicelevel 1 gewonnenen Parameter analysiert und Rückschlüsse auf das Betriebs- und Anlagenverhalten gezogen. Die Sollwerte und Regelungsalgorithmen werden überprüft und gegebenenfalls angepasst. Die Analysen bilden die Basis für die Ableitung von Massnahmen zur Verbesserung des Anlagenverhaltens.

Im Servicelevel 3 – Lastmanagement und Optimierung des Gebäudebetriebs – betrachten wir ein Gebäude oder Prozess als Ganzes, als System und nicht mehr nur einzelne Anlagen. Durch die Einbeziehung von Wetterprognosen, Kalenderdaten und Belegungsdaten sowie ggf. auch Tarifdaten in eine vorausschauende Gebäuderegelung wird das gesamte Gebäude optimal betrieben.

In der Option Zustandsorientierte Instandhaltung werden Anlagendaten aus Servicelevel 1 zur Bewertung des Anlagenzustandes bzw. zur Bewertung von Bauteilen entsprechend Herstellervorgaben eingesetzt (Betriebsstundenzählung, Anzahl Takte etc.). Eine Reparatur bzw. ein Austausch von Bauteilen findet erst statt, wenn entsprechende Grenzwerte erreicht worden sind bzw. eine Wartung dann, wenn diese wirklich erforderlich ist.